Es ist schon bemerkenswert: Die modernen Zahnarztpraxen können auf innovativste Entwicklungen der zahnmedizinischen Forschung zurückgreifen; darunter modernste Technologien, schonendste Gerätschaften und Technologien.

Es gibt Zahnärzte, die sich speziell Angstpatienten zuwenden, dann gibt es auch Zahnärzte, die sich auf Kinder oder Senioren einstellen. Zudem finden sich Spezialisten für bestimmte Gebiete der Zahnmedizin: Parodontologie, Implantologie, Oralchirurgie, Prophylaxe und mehr.

Dennoch verzichten mehr und mehr Patienten auf eine umfassende Zahnbehandlung. Immer häufiger verbergen die Menschen ihr Lächeln hinter vorgehaltener Hand, um die Lücken im Gebiss nicht zeigen zu müssen. Der Grund: Die Zahnbehandlungen sind häufig trotz attraktiver Zuschüsse und Bonuszahlungen der gesetzlichen Krankenkassen schlichtweg zu kostspielig.

Überlegungen zu Zahnzusatzversicherungen sinnvoll

Auf den ersten Blick mag der eine oder andere vielleicht geneigt sein, zu denken, dass die 20 % bis 30 % an Festzuschüssen, welche die Krankenkasse bei sorgfältig geführtem Bonusheft zur Regelversorgung zusteuert, voll und ganz genügen müssten. Allerdings wird oft vergessen, dass sich diese Bezuschussungen allein auf den anfänglichen Festzuschuss von 50 % beziehen.

Es sind also nicht erst 50 % Zuschuss, nach fünf Jahren 70 % Zuschuss und nach 10 Jahren 80 % Zuschuss – hierbei handelt es sich eher um eine Art Milchmädchenrechnung, die so leider nicht aufgeht. Tatsächlich sieht die Rechnung für ein über fünf Jahre geführtes Bonusheft wie folgt aus:

    ➜ 50 % + (50 * 20%) = 60 %

Nach zehn Jahren errechnet sich die Bezuschussung durch die Krankenkasse folgendermaßen:

    ➜ 50 % + (50 * 30%) = 65 %

Wie lange und sorgfältig Sie Ihr Bonushelft auch füllen, Sie werden niemals über eine Zuzahlung von 65 % hinauskommen. Zahnzusatzversicherungen sind somit unbedingt eine Überlegung wert.

Empfehlungen zur Zahnzusatzversicherung

Sollten Sie sich noch nicht vollkommen im Klaren darüber sein, ob Sie eine Zahnzusatzversicherung wünschen, so denken Sie darüber nach, welche Summen Sie für Ihren Zahnersatz selbst aufbringen können bzw. welche ästhetischen Verluste Sie in Kauf zu nehmen bereit sind. Sollten Sie Wert auf einen hochwertigen und zugleich optisch ansprechenden/unauffälligen Zahnersatz legen, so verschaffen Sie sich am besten zunächst einen genauen Überblick über die Testsieger unabhängiger Agenturen wie Stiftung Warentest oder Finanztest. Danach sollten Sie nicht mehr allzu lange mit dem Kosten- und Leistungsvergleich unterschiedlicher Anbieter warten, denn viele Versicherer setzen eine mehrmonatige Wartezeit voraus, ehe Leistungen überhaupt in Anspruch genommen werden dürfen. Zudem sollte Ihnen bewusst sein, dass Zahnersatzbehandlungen statistisch gesehen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren stark ansteigen.

Lassen Sie Vorsicht walten, bei dubiosen Versprechungen diverser Zusatzversicherer. Wer zum Beispiel damit wirbt, auf die Wartezeit zu verzichten und Kosten auch noch nach einer bereits begonnenen Behandlung zu übernehmen, wird sich diese Ausgaben in der Regel von seinen Mitgliedern zurückholen. So werden Festzuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen maximal verdoppelt, dafür haben Sie aber dauerhaft sehr hohe Tarifbeiträge in Kauf zu nehmen. Zögern Sie deshalb nicht zu lange und sorgen Sie frühzeitig für ein umfassendes, auf Sie zugeschnittenes Versicherungspaket.

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