Zahnarztangst – wie der Vater so das Kind?

Zahnarztangst – wie der Vater so das Kind?

Apr 25, 2016 0 Von Team

Studien belegen: Rund 12% aller Patienten leider unter einer Dentalphobie. Dies bedeutet einfach ausgedrückt nichts anderes, als dass diese Personen unter einer extremen Angst vor dem Zahnarzt leiden. Zumeist spielen negative Erfahrungen aus der Kindheit bei ausgeprägter Zahnarztangst eine große Rolle. So schlimm diese negativen Erfahrungen auch gewesen sind – Zahnarztangst ist ein Teufelskreis aus Schmerzen und Verzweiflung.

Umso wichtiger ist es, allen Mut zusammenzunehmen, um diesem Teufelskreis zu entringen und folgende Faktoren zu vermeiden:

• Schmerzen und Ängste nehmen zu.
• Kleine Schäden und Erkrankungen werden zu ernsthaften Belastungen.
• Harmlose Kontrolltermine werden immer und immer wieder verschoben.
• Viren und Bakterien schwächen den Organismus und gelangen über den Mundraum ins Blut.

Achtung Väter: Die bestehende Zahnarztangst nicht auf den Nachwuchs übertragen!

In vielen Fällen wird die Zahnarztangst, wie eben erwähnt, durch negative Erfahrungen in der eigenen Kindheit ausgelöst. Doch leider ist dies nicht immer der Fall. Oft übertragen sich bestehende Phobien der Eltern auch ohne eigene schlechte Erfahrungen auf die Kinder. Besonders Väter neigen dazu, Ängste und Phobien auf die Kinder zu übertragen.

Eine Langzeitstudie, die sich mit dieser Thematik beschäftigt hat, legt ein erschreckendes Ergebnis offen: Leidet ein Familienmitglied unter einer Zahnarztphobie, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass diese Phobie sich auch auf das Kind überträgt. Überträger sind in diesem Fall zumeist die Väter. Väter sind stark, sind Beschützer und völlig unbeeindruckt von allen möglichen Gefahren. Und genau das lieben Kinder an ihren Vätern. Dementsprechend beobachten sie, bewusst oder unbewusst, jede noch so kleine Reaktion und orientieren sich daran. So orientieren sie sich also auch an dem Verhalten des Vaters, wenn dieser eine Situation als bedrohlich empfindet. Ängste und Phobien der Mütter werden nicht so schnell übernommen, solange der Vater in diesen Situationen ruhig und gelassen reagiert.

Väter sind ein Vorbild für ihre Kinder – leider auch in Bezug auf die Zahnarztangst

Umso wichtiger ist es also gerade in Bezug auf die Zahnarztangst, dass Sie Ihrem Kind ein gutes Vorbild sind. Auch wenn diese Aufgabe nicht immer leicht zu meistern ist – nur so können Sie verhindern, dass Ihr Kind ebenfalls unter Zahnarztangst leidet.
Durchbrechen Sie den Teufelskreis, stellen Sie sich Ihren Ängsten. Ihr Zahnarzt wird Ihnen sicherlich gerne dabei behilflich sein.