Abenteuer Zahnarzt – so meistern Sie dieses Abenteuer spielend leicht mit Kindern

Sep 17, 2016 0 Von Team


Was für Erwachsene ganz klar zur Routine gehören sollte, ist bei den Kindern noch lange nicht so klar. Während die Eltern zweimal pro Jahr zu den regelmäßigen Kontrollbesuchen beim Zahnarzt gehen, spaltet sich die Meinung, ab welchem Alter Kinder regelmäßig zum Zahnarzt gehen sollten und vor allem wie oft sie das tun sollten.

Je früher der Zahnarzt von Kindern besucht wird, desto eher wird dies zu angstfreier Normalität

Regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt sollten auch für Kleinkinder genauso zum Alltag gehören wie die regelmäßige Zahnpflege. So gewöhnt sich das Kind an die Abläufe beim Zahnarzt, bevor dieser wegen eventuell schmerzender Schäden aufgesucht werden muss. Neben der Gewöhnung an Praxis, Arzt und Abläufe werden die sensiblen Kinderzähne durch die Kontrollbesuche beim Zahnarzt zudem vor Zahnerkrankungen und Zahnentzündungen geschützt.

Doch wie oft soll ein Kind denn nun die Zahnarztpraxis zur Kontrolle aufsuchen?

Schon in den ersten Lebensmonaten sollte damit begonnen werden, Kontrolltermine beim Zahnarzt wahrzunehmen. Empfohlen werden Kontrollbesuche in folgenden Abständen:

• zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat
• zwischen dem 16. und 18. Lebensmonat
• ca. im 30. Lebensmonat

Nach diesen drei Terminen können Sie den halb- bzw. vierteljährlichen Rhythmus nutzen. Sollten Sie unsicher bezüglich des Abstandes zwischen den Kontrollterminen sein, so können Sie sich selbstverständlich bei dem Zahnarzt Ihres Vertrauens individuell beraten lassen.

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Die Ziele möglichst frühzeitiger Zahnarztbesuche sind vor allem:

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• das Kennenlernen von Sprechzimmer und Praxis
• angst- und vor allem schmerzfreie Behandlungen
• Vertrauen zum behandelnden Zahnarzt zu fassen
• die Eltern über Prophylaxemaßnahmen und die richtige Ernährung aufzuklären
• Zahnfehlstellungen möglichst frühzeitig festzustellen

Angst vor dem Zahnarzt? – Bitte keinesfalls auf die Kinder übertragen!

Sollten Sie zu den vielen Menschen gehören, die den Zahnarzt nicht nur mit einem mulmigen Gefühl besuchen, sondern zudem sogar unter einer Zahnarztphobie leiden, so sollten Sie versuchen, die Angst keinesfalls auf Ihre Kinder zu übertragen. In diesem Zusammenhang sollten Sie Abstand davon nehmen, Versprechungen zu machen, die der Zahnarzt womöglich nicht halten kann. Floskeln wie „Er schaut nur nach“ können den Zahnarzt womöglich in eine Zwickmühle bringen. Erklären Sie Ihrem Kind stattdessen, dass der Zahnarzt ihm alles genau erklären und alles dafür tun wird, dass die Zähne gesund bleiben.
Auch der Satz „Du musst keine Angst haben“ sollte vor einem Zahnarztbesuch aus Ihrem Repertoire gestrichen werden. Denn selbst Kinder, die unbefangen an einen Zahnarztbesuch herangehen, werden hellhörig, wenn Sie von „Angst“ in Zusammenhang mit dem anstehenden Zahnarztbesuch sprechen.