Gingivitis. Ist in der Zahnmedizin von „Gingiva“ die Rede, so ist vom Zahnfleisch die Rede. Endet die Bezeichnung gar mit der Silbe „itis“, können Sie sich schon einmal auf eine Entzündung des Zahnfleisches einstellen. Wird eine Gingiva nicht ausreichend behandelt, kann sich aus der Erkrankung eine schmerzhafte Parodontitis entwickeln.

Doch wie kommt es eigentlich zu der Entstehung einer solchen Erkrankung?

Auch wenn die meisten Menschen dies nicht gerne hören – in den meisten Fällen lässt sich die Entstehung einer Gingivitis auf schlechte bzw. mangelnde Zahnhygiene zurückführen. Zudem bietet die Entstehung von Plaque Viren und Bakterien ein gemütliches Zuhause.

Dennoch können auch andere Faktoren die Entstehung einer Gingivitis positiv beeinflussen:

• hormonelle Veränderungen während Pubertät, Menstruation oder Schwangerschaft
• schlecht sitzender Zahnersatz
• Diabetes mellitus
• Fehlernährung wie beispielsweise Skorbut
• einige bestimmte Medikamente
• Immundefizienz

Zwei Varianten lassen sich unterscheiden

Die unterschiedlichen Arten der Gingivitis werden nach zwei entscheidenden Kriterien unterschieden: Der zeitliche Verlauf spielt in diesem Zusammenhang genauso eine Rolle wie die Entstehungsgeschichte. So kann der Zahnarzt ganz genau entscheiden, ob die Gingivitis durch mangelnde Zahnhygiene entstanden ist oder doch durch die eben beschriebenen Co-Faktoren.

Doch egal, welche Form der Erkrankung auch vorliegt, wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem eines: ein Kontrolltermin bei Ihrem Zahnarzt, bei dem dieser sich ganz genau der Ursachenforschung widmen kann. Denn erst wenn die genaue Ursache der Gingivitis feststeht, kann eine Behandlung sinnvoll durchgeführt werden.
Vertrauen Sie sich Ihrem Zahnarzt an. Schließlich geht es um Ihre Zahngesundheit.

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