Parodontopathie – unter diesem Sammelbegriff werden alle entzündlichen Erkrankungen am Zahnhalteapparat zusammengefasst – egal, ob sie durch Bakterien oder Vitaminmangel ausgelöst werden.

Erkrankungen die unter den Begriff „Parodontopathie“ fallen, können in den folgenden Regionen auftreten:

• Wurzelzement
• Zahnfleisch
• Alveolarknochen
• Zahnfleisch

Die häufigste Form der Parodontophatie ist die Parodontitis. Bei der Parodontitis handelt es sich um eine bakterielle Entzündung. Betroffen ist hierbei das Gewebe rund um Zahn und Kieferknochen. Allgemein bekannt ist diese Form der Erkrankung auch unter dem Begriff „Parodontose“. Allerdings sollte man hier etwas genauer hinsehen und die Begrifflichkeiten strikt voneinander trennen.

Unter dem Begriff „Parodontose“ werden nämlich vielmehr alle Erkrankungen zusammengefasst, die das Zahnfleisch und die zahntragenden Kieferknochen befallen können. Entzündliche Erkrankungen können hierbei ebenso auftreten wie degenerative Veränderungen.

Der Krankheitsverlauf der Parodontopathie lässt sich in unterschiedliche Klassen unterteilen:

• Selbst Kleinkinder können schon an einer Form der Parodontopathie erkranken. In diesem Zusammenhang ist dann von einer fortschreitenden Parodontitis des Milchzahngebisses (PP) die Rede.
• „LJP“ steht als Abkürzung für eine schnell und örtlich begrenzt verlaufende juvenile Parodontitis.
• Tritt bei jungen Erwachsenen eine Parodontitis auf, so ist diese schnell verlaufend und unter der Abkürzung „RPP“ bekannt.
• Zudem kann bei den Erwachsenen eine Form der Parodontitis auftreten, die einen langsamen Verlauf hat (AP).
• Ist die Parodontitis bereits mit lokalem Gewebetod verbunden, so tritt die Parodontitis „nekrotisierend ulzerierend“ auf (NUC).
• Die letzte Vorkommensweise der Parodontitis wird als „refraktäre“ Klassifizierung bezeichnet. Sie tritt unempfindlich und unbeeinflussbar auf (RP).

Mit regelmäßiger Vorsorge für gesunde Zähne sorgen

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Ihre Zähne nicht nur vor entzündlichen Krankheiten schützen. Werden bakterielle Erkrankungen im Mundraum nicht frühzeitig erkannt, so können sie im Laufe der Zeit in den Brutkreislauf gelangen und dort für Folgeerkrankungen an den Organen sorgen.
Haben Sie Fragen rund um die Parodontopathie oder wünschen Sie genauere Informationen, so sollten Sie zeitnah einen Termin bei dem Zahnarzt Ihres Vertrauens vereinbaren. Dieser wird Ihnen auf verständliche Art und Weise alle auftretenden Fragen erklären und die individuell passende Therapie finden.

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