Kinderzähne sind sensibel und benötigen besondere Pflege. Auch wenn diese Tatsache allseits bekannt ist, so belegen dennoch aktuelle Studien einen traurigen Trend. Noch immer putzt jedes zweite Kind seine Zähne mit einer Zahnpasta, die für Kinderzähne nicht geeignet sind. Benutzt ein Kind Zahnpasta für Erwachsene, so schädigt dies die empfindlichen Milchzähne immens. Schuld an dieser Tatsache ist der für Milchzähne viel zu hohe Fluoridgehalt.

Kinderzähne benötigen Zahnpasten mit geringem Fluoridgehalt

Das Regal mit den Zahnpflegeprodukten offenbart das, was Zahnärzte schon lange predigen: Kinder benötigen spezielle Zahnpasten, die auf die Bedürfnisse sensibler Kinderzähne angepasst sind. Befindet Ihr Kind sich in der Altersklasse, in der die Milchzähne nach und nach ausfallen, so wird es Zeit für spezielle Juniorpasten. Diese können bis zu dem Alter von zwölf Jahren genutzt werden und verfügen noch immer über einen deutlich geringeren Fluoridgehalt als die Zahnpflegeprodukte für Erwachsene.

Erlauben Sie Ihrem Kind jedoch weiterhin, Zahnpasta für Erwachsene zu nutzen, so riskieren Sie eine Zahnfluorose. Diese Erkrankung äußert sich in Form von kleinen weißen oder braunen Flecken auf dem Zahnschmelz. Hervorgerufen wird die Zahnfluorose durch den zu hohen Fluoridgehalt in der Zahnpasta für Erwachsene.

Kinderzahnpasta können Sie an den folgenden Merkmalen erkennen:

• Kennzeichnung „Milchzähne“
• Auszeichnung eines niedrigen Fluoridgehalts
• Kennzeichnung der Altersklasse von „sechs bzw. bis zu zwölf Jahre“
• Maximaler Fluoridgehalt für Kinder von 500ppt bzw. 1500ppt für Kinder bis zu zwölf Jahre

Neben einem geringeren Fluoridgehalt haben Kinderzahnpasten zudem den Vorteil, einen deutlich milderen Geschmack zu haben. Zudem bieten sie genau den Schutz, den sensible Kinderzähne benötigen, um möglichst lange gesund bleiben zu können.

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